Was wir Ihnen zum Thema Hundefutter sagen möchten. Eine Themensammlung.

Vitamin K3

Vitamin K3 im Hundefutter – harmlos oder gefährlich?

Quelle: Tierblog.de


 Wer sich intensiv mit den mehr oder weniger guten Inhaltsstoffen in Trockenfutter beschäftigt, stösst früher oder später auch auf die vielen Informationen zu Vitamin K3. Wenn man das Internet danach durchsucht, wird man schnell fündig. Auf unzähligen Seiten gibt es Informationen, aber vor allem viele Diskussionen in den Tier- und Hundeforen. Sofort stolpert man in Verbindung mit diesem künstlichem Vitamin über Worte wie gefährlich, schädlich, schlecht, ja sogar krebserregend! Doch wie viel davon entspricht der Wahrheit? Nicht viel, wenn man sich mal ausführlich informiert und nicht nur auf das hört, was der ein oder andere Internetuser mal irgendwo aufgeschnappt hat. 
Aber immer der Reihe nach… nicht jeder weiss worum es überhaupt geht, was Vitamin K3 überhaupt ist und wo es verwendet wird.

Was ist Vitamin K3?

Vitamin K3 (Menadion) ist ein Zusatzstoff, der in vielen Futtermitteln für Heim- und Nutztiere verwendet wird. Es ist ein künstliches Vitamin. Im Tierfutter werden dabei Mengen von gerade mal 1-8 mg eingesetzt. Der Körper braucht Vitamin K zur Blutgerinnung.

Warum ist Vitamin K3 so in Verruf geraten?

Vitamin K3 wurde in der Humanmedizin und in Lebensmitteln in Deutschland verboten. Bei Neugeborenen (Menschen!) wurde Vitamin K3, vor dem Verbot,  zur Vorbeugung gegen Gelbsucht  parenteral  gespritzt ! Dabei wurden etliche schädliche Nebenwirkungen ermittelt. Hier sollte jedoch beachtet werden, dass dabei in ganz anderen Mengen gearbeitet wurde. Noch dazu wurde dieses Vitamin gespritzt! Das bedeutet, dass es weder im Magen-Darm-Trakt verarbeitet werden konnte, noch von der Leber verstoffwechselt werden konnte. Es landete ohne Umwege im Blut und hat somit natürlich eine ungemein höhere Wirkung, als es wenn es über das Futter (Weg über Magen, Darm und Leber) und noch dazu in geringen Mengen aufgenommen wird.

Wenn man die ganzen Diskussionen im Internet zu K3 liest, fällt schnell auf das sich fast alle auf eine einzige Quelle beziehen – ein Futtermittelhersteller…..

In vielen Foren wird meist völlig unbegründet gegen dieses Vitamin  gewettert. Kaum einer kann gute Gründe bringen. Meist wird es nur weiter erzählt, vom hören-sagen. Und das sich Ammenmärchen und Fehlinformationen im Internet rasant verbreiten ist ja schon länger bekannt.

Irgendwann kam sogar die Behauptung auf K3 sei krebserregend. Dazu gibt es jedoch keinerlei Hinweise oder wissenschaftliche Belege.

Ist K3 nun gefährlich oder harmlos? 
Wie bereits im letzten Abschnitt aufgeführt, sind die Argumente gegen Vitamin K3 haltlos. Die damalige Verwendung und Wirkung ist überhaupt nicht übertragbar.

Hinzu kommen noch weitere Fakten und sogar wissenschaftliche Studien, die eindeutig beweisen das Vitamin K3 im Tierfutter keinerlei Schäden verursacht!

Es gibt viele Mineralien und Vitamine die in hohen Mengen schädlich sind. Man denke nur mal daran, was passieren würde wenn man in grossen Mengen Kochsalz NaCl konsumiert. Vitamin A und andere fettlösliche Stoffe sind wichtig in der Ernährung, aber auch diese Vitamine sind in hohen Mengen schädlich, da sie sich in der Leber anlagern und Schäden verursachen.

Wie so oft ist die  Menge  entscheidend!

Und da wären wir auch gleich bei einer der  wissenschaftlichen Studien :

Schon vor 5 Jahren hat die Arbeitsgemeinschaft für Wirkstoffe in der Tierernährung (AWT) versuche mit der Gabe von Vitamin K3 gemacht und dazu eine Stellungnahme gegeben. Dort heisst es:

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass das essentielle Vitamin K3 im Futter für 
Vögel und monogastrische Haustiere vor allem für die Blutgerinnung eingesetzt wird. 
Negative Auswirkungen wurden bisher nicht festgestellt. Daher sind die in der EU und 
den USA futtermittelrechtlich zugelassenen Vitamin K3 –Verbindungen sicher und 
zuverlässig.

(Quelle: ARBEITSGEMEINSCHAFT FÜR WIRKSTOFFE IN DER TIERERNÄHRUNG e.V.: Statement zu Vitamin K3 (Menadion)

Bei verschiedenen Tieren wurden Untersuchen mit der Gabe von 1000 mg/kg Futter gemacht, ohne jede schädliche Wirkung. Im Futter werden lediglich 1-8 mg/kg verwendet.

2003 wurde am Institut für Tierernährung der Tierärztlichen Hochschule Hannover eine Dissertation vorgelegt (Prof. Dr. Kamphues), mit dem Ergebnis:

“Zweifel an der Verträglichkeit üblicher Dosierungen von Vitamin K3 im Futter müssen als absolut nicht substantiiert bewertet werden”

Auch bei einem Expertengespräch (August 2004) beim Bundesamt für Risikoeinschätzung (BfR) kam man zu dem Entschluss das Vitamin K3 keine Gefahr darstellt.

 

Die Panikmache wie sie teilweise im Internet getrieben wird, ist absolut unbegründet und verunsichert viele Hundehalter zu unrecht.  Letztlich steht es jedem selbst frei, welches Futter er wählt. Jedoch sollte nicht immer alles blind geglaubt werden. Dann doch lieber selbst informieren und sich eine eigene Meinung bilden.

 

Aus einer Internetrecherche "Gesäugekrebs"

Aber wiederholt bestätigt hat sich der Zusammenhang zwischen der Ernährung im ersten Lebensjahr und dem Auftreten von Gesäugetumoren in späteren Lebensjahren: Bei einer stark fleischbetonten Ernährung und deutlichem Übergewicht steigt die Tumorwahrscheinlichkeit erheblich. Und genau hier liegt auch der wichtigste Ansatz für die Vorbeugung: Während des ersten Lebensjahres einer Hündin sollte konsequent auf die Vermeidung von Übergewicht geachtet werden und es sollten Futtermittel bevorzugt werden, die eine ausgewogene Mischung von tierischem und pflanzlichem Eiweiss aufweisen, dabei darf man "Leckerlis" und sonstige Belohnungen und Kauknochen usw. nicht vergessen. Generell sollte die Ernährung eines Hundes nur zu einem Drittel aus tierischen Produkten bestehen und zu zwei Dritteln aus pflanzlichen Anteilen. Genau umgekehrt ist es bei Katzen, daher ist Katzenfutter zur Aufzucht besonders von weiblichen Hundewelpen nicht geeignet! Quelle: kleintierpraxis-am-hafen.de

Ein "Barf-Standpunkt"

Dr. Traute Gastmann, Agrarwissenschaftlerin, Kleinheubach zum Thema BARF:

„BARF als Abkürzung für ‚biologische artgerechte Roh-Fütterung‘ entspringt der Idee, die Ernährung des Hundes an die des Wolfes anzulehnen. Dabei gehen diese Hundehalter davon aus, dass die naturgegebene Ernährung des Wolfes die ideale Ernährung für ihn und somit auch für den Hund bedeute. Gleichzeitig wird indu- striell hergestellte Fertignahrung als unnatürlich - gleichbedeutend mit schädlich - oder zumindest als suboptimal empfunden. Aus ernährungsphysiologischer Sicht kann BARF eine Möglichkeit sein, den Hund vollwertig und ausgewogen zu ernäh- ren - wenn man es denn richtig anstellt! Aber genau das ist nicht so einfach. Man muss 1. den Bedarf seines Hundes an allen Nährstoffen und Wirkstoffen individuell genau kennen, 2. die Gehalte an Nährstoffen und Wirkstoffen, aber auch an antinutritiven Stoffen der Zutaten ebenfalls genau kennen und diese zu einem ausgewogenen Menü zusammenstellen können, 3. die Zutaten so aufbereiten können, dass sie für den Hund verdaulich sind, 4. hygienische Aspekte beachten, um Mensch und Tier vor Krankheitskeimen zu schützen. Da diese Fähigkeiten nur von wenigen Hundehaltern beherrscht werden, kommt es bei gebarften Tieren durchaus zu Erkrankungen durch Mangel oder Überschüsse (z. B. an Eiweiß, Mineralien etc.) sowie zu Verdau- ungsproblemen (z.B. Durchfall, Blähungen, Verstopfung). Die Gefahr der Ansteckung mit Krankheitserregern und Parasiten (je nach Herkunft des Fleisches) ist nicht zu unterschätzen. Dabei muss auch die Gefahr eventu- eller Übertragungen auf den Menschen beachtet werden. Daher ist auf einen sorgfältigen Umgang speziell mit rohen Komponenten zu achten! Dass artgerechtes Futter ausschließlich rohes Futter ist, stimmt nur bedingt. Ein Teil des vom Wolf verzehrten Beutetieres ist dessen Magen- und Darm-Inhalt: vorverdautes Material überwiegend pflanzlichen Ursprungs. Ohne solche Vorverdauung könnte der Wolf dieses Material nicht verwerten. Rohes Gemüse und Getreide im Rahmen des BARFens kann daher auch nur sehr begrenzt vom Tier verdaut werden! Rohes Fleisch und rohe Knochen mögen artgerecht sein, aber führen sie zu einer optimalen Ernährung? Nah- rungsmittel zu garen birgt nicht nur Vorteile für die Verdaulichkeit der Nahrung für Menschen. Warum sollten wir den Hund nicht an diesem Fortschritt in der Ernährung teilhaben lassen? Moderne Ernährung mit ausgewo- genem Alleinfutter ist schließlich einer der Faktoren, die es dem Hund in menschlicher Obhut ermöglichen, sich einer deutlich höheren Lebenserwartung zu erfreuen als Vetter Wolf in freier Wildbahn!“ (Quelle: Branchenforum).

 

 

Stärke im Hundefutter

dpa Grund für die Domestizierung des Hundes ist vermutlich stärkehaltiges Futter

 

Wie aus freiheitsliebenden Wölfen der beste Freund des Menschen werden konnte, haben schwedische Forscher jetzt herausgefunden: Vermutlich ist die Anpassung der Hunde an stärkehaltiges Futter der Hauptgrund für die Domestizierung.

Darauf deuten genetische Unterschiede zwischen Wolf und Hund hin, berichten internationale Forscher in der Fachzeitschrift „Nature“. Das Team um Erik Axelsson von der schwedischen Universität Uppsala hatte das gesamte Genom von Hunden nach Regionen durchsucht, die auffällig vom Erbgut des Wolfs abweichen.

 

Die Forscher untersuchten Genproben von 19 Wölfen sowie von 71 Hunden 38 verschiedener Rassen. Dabei fanden sie 36 Genregionen beim Hund, die scheinbar unter starkem Selektionsdruck gestanden hatten. 19 dieser Regionen betreffen die Entwicklung von Gehirnfunktionen und könnten mit einem veränderten Verhalten von Hunden verbunden sein, berichten die Forscher. Weitere zehn Genbereiche regeln den Stoffwechsel und hier insbesondere die biochemischen Prozesse beim Abbau von Stärke. Drei dieser Regionen spielen sogar eine Schlüsselrolle beim Stärkeabbau, schreiben die Forscher.

Ähnliche Veränderung wie beim Menschen

Dies deute darauf hin, dass der Hund im Laufe seiner Entwicklung Stärke besser verdauen konnte. Eine ähnliche Veränderung machten vermutlich auch die Menschen durch, als sie anfingen, Landwirtschaft zu betreiben.

 

Die Zeit und der genaue Ablauf der Domestizierung seien immer noch unklar, schreibt Axelsson. Die genetische Veränderung im Stärke-Stoffwechsel könne jedoch bedeuten, dass die frühen Hunde zu Beginn des Ackerbaus immer stärker von landwirtschaftlichen Abfällen der Menschen profitierten. Möglicherweise strichen die ersten halbwilden Hunde um menschliche Siedlungen. Vermutlich machte der zunehmende Kontakt aus wilden Wölfen allmählich den „besten Freund des Menschen“. (Quelle: Focus online).

 

Hundefutter und Stiftung Warentest

 

Stiftung Warentest 11/2010 "Testsieger" erneut Futtersorten aus den Lebensmitteldiscountern.

Für BEWITAL Fachhändler kein Grund zur Besorgnis, denn alle Qualitätsargumente sprechen für Marken von BEWITAL.

 

Sehr geehrte Fachhändlerinnen,

sehr geehrter Fachhändler,

 

soviel vorab: BEWITAL Produkte wurden im Warentest nicht geprüft. Die Stiftung Warentest ist völlig frei in Ihrer Entscheidung, welche Produkte getestet werden. Produkte, die vorwiegend im unabhängigen Fachhandel verkauft werden – wie BELCANDO®- wurden erneut kaum getestet. Insofern können wir - als nicht direkt betroffene Firma - relativ neutral zur Aussagefähigkeit des Warentestes Stellung beziehen um Ihnen und Ihren Kunden bei der Kaufentscheidung zu helfen und die richtigen Schlüsse aus den Testverfahren zu ziehen.

 

Wieder einmal sind preisgünstige Produkte aus den Lebensmittteldiscountern Testsieger geworden. Im Testergebnis heißt es: "Viel kosten muss die tägliche Ration auch nicht. Romeo von Aldi und Orlando von Lidl – beide in der Spitzengruppe – schlagen zum Beispiel mit mageren 18 Cent am Tag zu Buche." Angesichts des deutlichen Preisvorteils dieser Produkte gegenüber den angestammten Premium-Marken im Handel ist es nicht verwunderlich, dass sich manche Verbraucher fragen, warum sie noch Premium-Produkte aus dem Fachhandel verwenden sollen, wenn sie auch extrem preisgünstige Produkte mit dem Siegel "Ernährungsphysiologische Qualität: sehr gut" im Lebensmitteldiscounter einkaufen können.

 

Was wurde getestet?

 

Auch dieser Test basiert allein auf der analytischen Prüfung des Futters und der Beurteilung der Deklaration.

Das Ergebnis setzt sich aus folgenden Einzelkriterien zusammen:

 

- Ernährungsphysiologische Qualität; Gewichtung: 65%

 

Der analytisch ermittelte Gehalt des Futters an Mineralstoffen (Kalzium, Phosphor, Magnesium, Kalium, Natrium) Spurenelementen (Zink, Kupfer, Eisen, Selen), Vitaminen (Vitamin A u. E), ungesättigten Fettsäuren, Protein und Energie wurde mit dem Bedarf eines 15 kg schweren, wenig aktiven Hundes verglichen. Basis für die Beurteilung des Bedarfes sind wissenschaftliche Versorgungsempfehlungen für Hunde (NRC 2006).

 

- Schadstofffreiheit; Gewichtung: 0% (da generell keine Beanstandung)

- Schwermetallgehalte, Schimmelpilzgifte

- Mikrobiologische Qualität; Gewichtung: 10 %

- aerobe Keime

- Deklaration; Gewichtung: 25 %

 

Überprüfung der futtermittelrechtlichen Kennzeichnungsbestimmungen inkl. Überprüfung auf GMO-Material. Bewertung der Fütterungsempfehlungen.

 

Was sagt das Testergebnis tatsächlich aus?

 

Für ein mit „sehr gut“ beurteiltes Produkt gelten aufgrund der getesteten Kriterien folgende Aussagen:

 

- Die analytisch ermittelten Nährstoffgehalte im Futter sind ausgewogen und decken den „Mindestbedarf“ eines wenig aktiven Hundes ab.

- Das Produkt enthält keine nennenswerten Mengen an Schwermetallen oder Schimmelpilzen

- Das Produkt weist keine erhöhten Keimzahlen auf

- Das Produkt entspricht den futtermittelrechtlichen Kennzeichnungsbestimmungen

 

War es nun wirklich überraschend, dass auch extrem preiswerte Produkte von Aldi, Lidl, Norma oder Fressnapf diese Testkriterien „sehr gut“ erfüllen? Die meisten Verbraucher wissen doch heute, dass gerade die Discounter größten Wert darauf legen, dass die Produkte den gesetzlichen Mindestanforderungen entsprechen. Für die Produkte unserer eigenen, preiswerten Produktlinie DOGLAND® gelten die o.g. Aussagen sicherlich auch. DOGLAND® Produkte bieteten darüber hinaus sogar noch Vorteile wie natürliche Antioxidantien und den Verzicht auf Soja!

 

Dennoch hat derjenige Verbraucher, der sich um die gute, gesunde Ernährung seines Hundes wirklich Gedanken macht, auch nach Veröffentlichung des letzten „Warentests 2006“, bei dem bereits Discounter-Futter mit „sehr gut“ bewertet wurden, weiterhin hochwertige Premium-Produkte im Fachhandel gekauft. Warum eigentlich? Weil diese Produkte - wie auch BEWI DOG® oder BELCANDO® – Ihm Produktvorteile geboten haben, die bei der Stiftung Warentest gar nicht Gegenstand der Prüfung waren.

 

Worüber sagt das Testergebnis nichts aus?

 

Auch das Ergebnis des aktuellen Testes lässt auf Grund der fehlenden entsprechenden Überprüfung / Bewertung keinerlei Aussagen zu vielen, wichtigen Qualitätskriterien von hochwertiger Premiumnahrung zu:

 

Verwertung (Verdaulichkeit) des Futters bzw. der enthaltenen Nährstoffe.

 

Bei dem Test wurden keinerlei biologische Überprüfungen des Futters am Hund vorgenommen. D.h. es wurde auch nicht erfasst, wie gut die enthaltenen Nährstoffe überhaupt vom Tier verwertet werden. Es macht schon einen erheblichen Unterschied für die Qualität eines Futtermittels, ob man den Nährstoff Protein z.B. in Form von Federmehl oder als hochwertiges Geflügelfleisch liefert!

 

Zusammensetzung des Futters

 

Bei der Bewertung des Futters wurde nicht berücksichtigt, ob die deklarierte Zusammensetzung des Futters die Art und Qualität der verwendeten Rohstoffe erkennen lässt. Produkte mit einer Gruppendeklaration (z.B. FROLIC: Pflanzliche Nebenerzeugnisse; Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse; Getreide; Öle und Fette; Gemüse; Mineralstoffe; Milch und Molkereierzeugnisse; Zucker; Fischnebenerzeugnisse) wurden nicht anders bewertet, als Produkte mit einer hochwertigen Einzeldeklaration der enthaltenen Rohstoffe.

 

Zusatzstoffe des Futters

 

Inwieweit künstliche Farb-, Geschmacks-, Konservierungsstoffe oder Antioxidantien verwendet wurden, war nicht Gegenstand des Tests.

Wenn man bedenkt, dass die im April/Mai 2010 gekauften Testprodukte zum Beispiel Mindesthaltbarkeiten aufwiesen, die bis Oktober 2011 (Aldi Romeo) oder sogar bis 11.3.2012 (Lidl Orlando) liefen, darf bezweifelt werden, ob dies ohne Konservierungsstoffe und künstliche Antioxidantien möglich ist...!

 

Qualität des Futters im Hinblick auf langfristige Gesundheit und Vitalität des Hundes

 

Zusätze von sinnvollen Nutriceuticals, die zwar in den wissenschaftlichen Versorgungsempfehlungen nicht gefordert werden, aber für eine langfristige Gesundheit und Vitalität des Hundes sehr hilfreich sind, wurden im Test nicht berücksichtigt. Beispiele hierfür sind Immunstimulantien oder natürlicher Zellschutz.

 

Umfangreiche Vitaminversorgung; Aminosäurenversorgung

 

Wichtige Nährstoffe für die Qualität eines Futters sind auch die B-Vitamine oder Biotin (Fellqualität & Hautgesundheit!). Diese Vitamine wurden, ebenso wie die Gehalte an essentiellen Aminosäuren (= Maßstab für die biologische Wertigkeit des Eiweißes!), nicht geprüft.

 

Insofern haben alle Argumente für den Fachhändler, die bisher für den Einsatz eines qualitativ hochwertig zusammengesetzten Futters wie BELCANDO® oder auch BEWI DOG® gesprochen haben, weiterhin uneingeschränkt ihre Bedeutung. Der verantwortungsbewusste Hundehalter, der von einem Futter mehr verlangt, als dass der Mindestbedarf an Nährstoffen abgedeckt wird und die gesetzlichen Vorschriften bei der Deklaration eingehalten werden, wird auch weiterhin für diese Argumente zugänglich sein und sich nicht allein auf ein "sehr gut" bei Stiftung Warentest verlassen.

 

Dies soll nicht heißen, dass die von Stiftung Warentest geprüften Kriterien unwichtig sind. Natürlich sollten Futtermittel, die sich Alleinfutter nennen, die Mindestnormen erfüllen.

 

Die Aussagekraft von reinen Laboranalysen, wie sie von der Stiftung Warentest durchgeführt wurden, ist für den tatsächlichen "Futterwert" des Produktes allerdings nur eingeschränkt aussagefähig. Letztlich lässt sich die "wirkliche Qualität" von Futtermitteln nur am Tier selbst beurteilen!

 

Die Ergebnisse des Testes finden Sie hier:

 

http://www.testberichte.de/tierbedarf/2932/hundefutter.html

 

Dr. Christoph Deitert

 

Bewital Petfood Ernährungsberatung

Industriestr. 10

 

D 46354 Südlohn

 

www.bewital-petfood.de

 

 

 

Herausgeber:

 

Bewital GmbH & Co. KG Industriestr. 10 D-46354 Südlohn

Tel. +49 (0) 2862 581-0 Fax +49 (0) 2862 581-36 Email: info@bewital-petfood.de

HRA 3103, Amtsgericht Coesfeld Ust-ID: DE 123782047

Hundefutter und Stiftung Warentest 2006

Stiftung Warentest 9/2006: Testsieger Aldi!

Warum soll man noch BEWI DOG® oder BELCANDO® füttern?

 

 

Bewital Petfood Ernährungsberatung,

Industriestr. 10, 46354 Südlohn

 

Die Ergebnisse des aktuellen Tests von Hundetrockenfutter der Stiftung Warentest (9/2006) haben einiges an Staub aufgewirbelt. Nicht nur, dass einige Produkte als mangelhaft bewertet wurden und für Welpen sogar als „ungeeignet bis gefährlich“ beurteilt wurden; der Test hat mit Alnutra (Aldi Nord) und Maximus (Aldi Süd) auch zwei Testsieger hervorgebracht, die viele Hundehalter nicht erwartet haben. Angesichts des deutlichen Preisvorteils dieser Produkte gegenüber den angestammten Premium-Marken im Handel ist es nicht verwunderlich, dass viele Verbraucher – nun beruhigt durch das „sehr gut“ von Stiftung Warentest – ihr Hundefutter im Aldi einkaufen.

 

Bewital Produkte wurden im Warentest nicht geprüft. Die Stiftung Warentest ist völlig frei in ihrer Entscheidung, welche Produkte getestet werden. Offensichtlich hat man es sich mit der Auswahl der Produkte relativ einfach gemacht und ist zum Einkauf in den Lebensmitteleinzelhandel und in den nächsten Fressnapf gegangen oder hat sich Produkte über den Versandhandel zusenden lassen! Produkte, die vorwiegend im unabhängigen Fachhandel verkauft werden, wie BELCANDO® oder auch Nutro, wurden nicht getestet. Insofern können wir als nicht direkt betroffene Firma relativ neutral zur Aussagefähigkeit des Warentests Stellung beziehen.

 

Was wurde getestet?

Der Test basiert allein auf der analytischen Prüfung des Futters und der Beurteilung der Deklaration. Das Ergebnis setzt sich aus folgenden Einzelkriterien zusammen:

• Ernährungsphysiologische Qualität; Gewichtung: 55 %

Der analytisch ermittelte Gehalt des Futters an Mineralstoffen (Kalzium, Phosphor, Magnesium, Kalium, Natrium), Spurenelementen (Zink, Kupfer, Eisen, Selen), Vitaminen (Vitamin A u. E), ungesättigten Fettsäuren und Protein wurde mit dem Bedarf eines 15 kg schweren , wenig aktiven Hundes verglichen. Basis für die Beurteilung des Bedarfs sind wissenschaftliche Versorgungsempfehlungen für Hunde.

• Schadstofffreiheit; Gewichtung: 20 %

Schwermetallgehalte, Schimmelpilzgifte

• Mikrobiologische Qualität; Gewichtung: 10 %

aerobe Keime

• Deklaration; Gewichtung: 15 %

Überprüfung der futtermittelrechtlichen Kennzeichnungsbestimmungen inkl. Überprüfung auf GMO-Material. Bewertung der Fütterungsempfehlungen.

Bei dieser Gewichtung konnte das Gesamturteil nicht besser sein, als die Einzelnote „Ernährungsphysiologische Qualität“.

 

Was sagt das Testergebnis tatsächlich aus?

Für ein mit „sehr gut“ beurteiltes Produkt gelten aufgrund der getesteten Kriterien folgende Aussagen:

 

• Die analytisch ermittelten Nährstoffgehalte im Futter sind ausgewogen und decken den „Mindestbedarf“ eines wenig aktiven Hundes ab.

• Das Produkt enthält keine nennenswerten Mengen an Schwermetallen oder Schimmelpilzen.

• Das Produkt weist keine erhöhten Keimzahlen auf.

(Dies ist bei extrudiertem Futter, das auf über 100 °C erhitzt wird, auch kaum zu erwarten. Deshalb haben alle Produkte ein „sehr gut“ bei der mikrobiologischen Qualität erhalten...!)

• Das Produkt entspricht den futtermittelrechtlichen Kennzeichnungsbestimmungen.

 

War es denn wirklich überraschend, dass Aldi-Produkte diese Testkriterien sehr gut erfüllen? Jeder Verbraucher weiß doch heute, dass Aldi extrem großen Wert darauf legt, dass seine Produkte den gesetzlichen Mindestanforderungen entsprechen. Insofern ist durch den Test eigentlich nur bestätigt worden, was bisher schon jeder Verbraucher vermutet hat. Trotzdem hat sich derjenige Verbraucher, der sich um die gute Ernährung seines Hundes wirklich Gedanken macht, Premium-Produkte im Fachhandel gekauft – warum denn eigentlich?

Weil diese Produkte - wie auch BEWI DOG® oder BELCANDO® – ihm Produktvorteile geboten haben, die bei der Stiftung Warentest gar nicht Gegenstand der Prüfung waren.

 

 

Worüber sagt das Testergebnis nichts aus?

Das Ergebnis dieses Tests lässt auf Grund der fehlenden Überprüfung / Bewertung zu vielen wichtigen Qualitätskriterien keinerlei Aussagen zu.

• Verwertung (Verdaulichkeit) des Futters bzw. der enthaltenen Nährstoffe

Bei dem Test hat es sich nicht um eine „Futterwertleistungsprüfung“ gehandelt, wie sie im landwirtschaftlichen Futterbereich bereits seit vielen Jahren etabliert ist. Es wurden keinerlei biologische Überprüfungen des Futters am Hund vorgenommen. D.h. es wurde auch nicht erfasst, wie gut die enthaltenen Nährstoffe überhaupt vom Tier verwertet werden. Es macht einen erheblichen Unterschied für die Qualität eines Futtermittels, ob man den Nährstoff Protein z.B. in Form von Federmehl oder hochwertigem Geflügelfleisch liefert.

• Zusammensetzung des Futters

Bei der Bewertung des Futters wurde nicht berücksichtigt, ob die deklarierte Zusammensetzung des Futters Art und Qualität der verwendeten Rohstoffe erkennen lässt. Ein Futtermittel mit einer Gruppendeklaration (z. B. Aldi Alnutra: Getreide, Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, pflanzliche Nebenerzeugnisse...) wurde genauso bewertet wie ein Futtermittel mit hochwertiger Einzeldeklaration.

• Zusatzstoffe des Futters

Inwieweit künstliche Farb-, Geschmacks-, Konservierungsstoffe oder Antioxidantien verwendet wurden, war nicht Gegenstand des Tests.

Wenn man bedenkt, dass die im März/April 06 gekauften Testprodukte zum Beispiel Mindesthaltbarkeiten aufwiesen, die bis August/September 07 (Aldi Alnutra; Aldi Maximus) oder sogar bis 20.03.08 (Lidl Belosan) liefen, darf bezweifelt werden, ob dies ohne Konservierungsstoffe und künstliche Antioxidantien möglich ist...!

• Qualität des Futters im Hinblick auf langfristige Gesundheit und Vitalität des Hundes

Zusätze an sinnvollen Nutriceuticals, die zwar in den wissenschaftlichen Versorgungsempfehlungen nicht gefordert werden, aber für eine langfristige Gesundheit und Vitalität des Hundes hilfreich sind, wurden im Test nicht berücksichtigt. Beispiele hierfür sind Immunstimulantien oder natürlicher Zellschutz.

• Umfangreiche Vitaminversorgung; Aminosäurenversorgung

Wichtige Nährstoffe für die Qualität eines Futters sind auch die B-Vitamine oder Biotin (Fellqualität & Hautgesundheit!). Diese Vitamine wurden ebenfalls, wie die Gehalte an essentiellen Aminosäuren (Maßstab für die biologische Wertigkeit des Eiweißes!), nicht geprüft.

 

Insofern haben alle Argumente für den Fachhändler, die bisher für den Einsatz eines qualitativ hochwertig zusammengesetzten Futters wie BELCANDO® oder auch BEWI DOG® gesprochen haben, weiterhin uneingeschränkt ihre Bedeutung. Der verantwortungsbewusste Hundehalter, der von einem Futter mehr verlangt, als dass der Mindestbedarf an Nährstoffen abgedeckt wird und die gesetzlichen Vorschriften bei der Deklaration eingehalten werden, wird auch weiterhin für diese Argumente zugänglich sein und sich nicht allein auf ein „sehr gut“ bei Stiftung Warentest verlassen. Dies soll nicht heißen, dass die von Stiftung Warentest geprüften Kriterien unwichtig sind. Natürlich sollten Futtermittel, die sich Alleinfutter nennen, die Mindestnormen erfüllen. Produkte, die dies nicht tun – wie z.B. Marengo – wurden sicherlich zu Recht mit mangelhaft bewertet, wenn die Spurenelementgehalte unterhalb der Mindestnorm lagen und Vitamin A und E gar nicht nachweisbar waren! Bei biologischen Produkten wie Futtermitteln ist die Aussagekraft von reinen Labortests, wie sie von der Stiftung Warentest durchgeführt werden, für die Qualität des Produktes aber nun mal eine andere als bei technischen Produkten wie Rasierapparaten oder Fernsehern. Letztlich lässt sich die wirkliche Qualität von Futtermitteln nur am Tier selbst beurteilen!

Aus vergleichbarem Grund haben wohl die meisten Verbraucher auch weiterhin ihr Brot beim Bäcker gekauft, obwohl Aldi-Brot bei Stiftung Warentest mit „sehr gut“ beurteilt wurde...

 

 

Literatur:

„Zu viel im Napf“; test 9/2006 Seite 70-75

 

Allergietest beim Hund z.B. "Laboklin"

Mit freundlicher Genehmigung von artgerecht-tier.de

Allergietest - Wahrheit oder Humbug

Wer hat ein Interesse an der Wahrheit

 

 

Immer mehr Hunde leiden an Hautproblemen, kratzen sich, bis es blutet, lecken sich die Pfoten wund, es entwickeln sich Hotspots, bei manchen wird die Haut schwarz, und sie verlieren ihre Haare. Viele können vor lauter Juckreiz kaum mehr schlafen. Solche Hunde sehen oft grauenvoll aus. Fremden Menschen geht man deshalb möglichst aus dem Weg, man müsste ja mit Pöbeleien rechnen. Dabei hat man doch alles für seinen Hund getan und das beste und vielleicht auch teuerste Futter gefüttert.

 

Aber der Tierarzt weiß ja guten Rat. Es müsse sich um eine Allergie bzw. eine Futtermittel-Unverträglichkeit handeln, wird erklärt, das ginge heute vielen Hunden so. Also: Allergietest. Und wenn man dann die Ergebnisse vorliegen habe, könne man das richtige Futter für den Hund finden und das habe er auf Lager.

 

Da fällt einem doch ein Stein vom Herzen. Bis dahin bekommt der Hund vorsichtshalber, wegen der offenen Stellen, schon mal ein Antibiotikum und gegen den Juckreiz ein Kortisonpräparat. Hilft sofort. Und wie nicht anders zu erwarten, bestätigt der Test alle Vermutungen. Gegen mehrere Sorten Fleisch und gegen alle möglichen Pflanzenbestandteile ist er allergisch. Das hat man über die Immunglobuline des Typs G herausgefunden. Tolle Leistung des Arztes.

 

Bewunderung. Endlich weiß man Bescheid und kann handeln. Man ist auf der Höhe der Zeit.

Bisher habe man das falsche Futter gefüttert, bekommt man gesagt, aber es gäbe auch das richtige, natürlich vom Tierarzt. Man kann es gleich mitnehmen. richtig teuer. Aber was tut man nicht alles für seinen geliebten Hund. Stellt sich dann irgendwann heraus, dass der Ärger, trotz des Sensitiv-Futters, nicht aufhört, wird ein anderes probiert. Es gibt genügend Alternativen. Und helfen die alle nicht, muss halt auf Dauer Kortison gegeben werden.

 

 

 

Hausstaubmilbenallergie – ein oft teures Ergebnis eines Allergietests. Und es hilft einem überhaupt nicht weiter!

 

 

 

 

 

Viele Leserinnen und Leser werden genau wissen, wovon ich schreibe und andere werden es irgendwann noch erleben, denn dieses Szenario ist trauriger Alltag. Interessant wäre zu erfahren, ob diese Hautprobleme eher bei Hunden auftreten, die mit extrudierten Trockenfuttern oder mit Fleischmischungen, vor allem Frischfleisch, ernährt werden. Aber wer hat schon ein Interesse daran, darüber Buch zu führen? Wer Futter verkauft, wahrscheinlich nicht.

 

Ich habe aber durch viele Gespräche so meine Erfahrungen gemacht.

Das müssen Sie über Allergietests wissen.

Ersetzen Sie bitte in den nun folgenden zitierten Texten Nahrungs- durch Futtermittel und Menschen durch Hunde. Was hier geschrieben steht, gilt auch für Pferde.

Am 7.12.10 strahlte der SWF eine Sendung aus, in der dies gesagt wurde:

www.swr.de/odysso – Information zur Sendung vom 7. Januar 2010 – Ernährungs-Irrtümer.

„Dabei sind die meisten gar nicht allergisch gegen Nahrungsmittel. Ein Test hat sie krank gemacht: Der sogenannte IgG-Test, der von vielen Ärzten und Heilpraktikern massiv empfohlen wird, bestimmt Antikörper und gibt angeblich Auskunft über Lebensmittel-Unverträglichkeiten. Neue Studien zeigen aber: Die Tests sind ein teurer Unsinn. Sie reagieren auch bei Menschen, die keine Symptome zeigen und suggerieren Krankheit, wo keine ist.“

 

Und hier nun ein gekürzter Auszug aus einer Veröffentlichung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Sie können den gesamten Text nachlesen unter www.dge.de – DGEinfo 12/2009 – Beratungspraxis.

„Bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lebensmitteln wird zwischen einer immunologisch bedingten Allergie und einer Intoleranz ohne immunologische Beteiligung unterschieden. Während die Immunglobulin E (IgE)-vermittelte allergische Lebensmittel-Hypersensitivität auf körpereigenen Reaktionen gegenüber Proteinen beruht und mit wissenschaftlich evaluierten klinischen oder Blut-Tests geprüft werden kann, stehen für die nicht allergische Lebensmittel-Hypersensitivität keine Tests zur Verfügung.

…Dies hält Vertriebsfirmen und Labors nicht davon ab, Serum-IgG-Tests anzubieten, mit denen angeblich Unverträglichkeiten auf bis zu 300 Lebensmittel bestimmt werden können. Die Testergebnisse werden gemeinsam mit Diätempfehlungen verkauft (gilt auch für Tiere, Fettsatz durch den Verfasser dieses Artikels).

 

Die Europäische Akademie für Allergologie und Klinische Immunologie (EAACI) hat ein aktuelles Positionspapier zum Stellenwert von IgG- oder IgG4-Tests zur Feststellung von Lebensmittelunverträglichkeiten verfasst, das von den fünf deutschsprachigen Allergiegesellschaften in ihre Leitlinie übernommen wurde. Darin wird die Diagnostik von Lebensmittelunverträglichkeiten mittels IgG-Antikörpertests als ungeeignet eingestuft und strikt abgelehnt.“ (Fettsatz durch den Verfasser dieses Artikels)

Weiß es Ihr Tierarzt oder weiß er es nicht?

Vermutlich weiß das alles der Veterinär Ihres Vertrauens nicht. Aber eigentlich sollte er es wissen. Weiß er es aber doch, was soll man dann von ihm halten?

Interessant auch: Der Hinweis auf IgG wird inzwischen auf manchen Ergebnislisten einfach weggelassen. Warum wohl? Es hat sich bei einigen herumgesprochen, was das für ein Unsinn ist. Auch dies eine Methode, Verbraucher zu täuschen, auf deren Gutgläubigkeit man zählt. Sie aber sollten sich das nicht bieten lassen.

Heißt das denn nun, dass es keine Allergien gibt?

Doch, die gibt es. Und wenn Sie vermuten, dass Ihr Hund oder Pferd auf irgendeinen Stoff allergisch reagiert, dann müssen Sie eine Ausschlussdiät machen. Dies ist der sicherste Weg, aber aufwändig. Auch mit Bioresonanz soll es möglich sein, Stoffe herauszufinden, auf die Ihr Tier allergisch reagiert.

Und nun noch einige Fragen zu Futtern, über die sich nachzudenken lohnt:

 

Extrudierte Trockenfutter:

Welche Stoffe / Komponenten sind im Trockenfutter enthalten und wie viel davon?

Welche könnten enthalten sein, müssen aber nicht deklariert werden?

Wieviel Stärke – also vor allem Getreide, Kartoffel, Banane – ist im Trockenfutter enthalten?

Wurden verarbeitete Getreide im Trockenfutter auf Schimmel und Pilztoxine untersucht?

Weiß ich eigentlich, wie Trockenfutter hergestellt werden?

Dosenfutter:

Fleisch, wieviel? Wieviel Wasser (Feuchte nennt man das)?

Stimmt der Fleischanteil mit der Werbungsaussage überein oder fühle ich mich getäuscht?

Was ist sonst noch drin, z. B. an Getreide, Kartoffel, Banane, Gemüse etc?

Werden die Anteile nach Prozenten genau aufgeführt oder bleibt das im Dunkel?

Wurden verarbeitete Getreide im Trockenfutter auf Schimmel und Pilztoxine untersucht?

Habe ich genau nachgelesen, welche Zusatzstoffe enthalten sind?

Frischfleisch:

Weiß ich, wo es herkommt, wo die Tiere gelebt haben?

Ist es einseitig oder bildet es den Körper des Tieres ab?

Speziell bei grünem Pansen: Was bekam der Wiederkäuer zu fressen?

Und eine letzte Frage:

Habe ich schon das Buch „Katzen würden Mäuse kaufen“ von Hans-Ulrich Grimm gelesen? Darin geht es nicht um Katzen, sondern um Futter, was drin ist und wie sie hergestellt werden. Seien Sie auf einiges gefasst.

 

In der nächsten Ausgabe von artgerecht gebe ich Ihnen wichtige Hinweise zu diesen Fragen. Bis dahin bitte schon mal kritisch werden, lesen und nachdenken.

 

Klaus-Rainer Töllner, Waltrop

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